Wie der Zoll an der Grenze aufpasst

Beamte kümmern sich darum, dass nur erlaubte Waren nach Deutschland kommen

INSA SANDERS

Berlin. Hat der Lastwagen nur die Dinge geladen, die auch angeben sind? Das ist eine von vielen Fragen, mit denen sich die Menschen beim Zoll beschäftigen.

Wo arbeiten Zollbeamte?

Sie sind an vielen Orten im Einsatz. „Wenn die Zöllnerinnen und Zöllner im Büro arbeiten, sieht man sie eher nicht. Viele arbeiten aber auch an Flughäfen, an Seehäfen oder an der Grenze zur Schweiz“, sagt Mechthild Bier vom Zoll. Diese Beamtinnen und Beamten sind leicht zu erkennen. Sie tragen eine Uniform, auf der „Zoll“ steht. Auch auf Baustellen und in Geschäften sieht man den Zoll manchmal. Dort wird etwa überprüft, ob alle ordentlich bezahlt werden.

Der Zoll setzt auch Hunde bei der Arbeit ein – etwa, um Drogen aufzuspüren.
Der Zoll setzt auch Hunde bei der Arbeit ein – etwa, um Drogen aufzuspüren.

Was macht der Zoll noch?

Der Zoll hat im vergangenen Jahr 129 Milliarden Euro Steuern eingenommen. Das wurde am Montag bekannt gegeben. Steuern sind Gelder, die der Staat bekommt. Davon werden dann zum Beispiel Straßen und Schulen gebaut. „Der Zoll erhebt Zölle und verwaltet einige Steuern, das heißt, er sorgt dafür, dass alle, die Steuern zahlen müssen, diese auch bezahlen“, sagt Mechthild Bier. Zölle müssen zum Beispiel Firmen zahlen, wenn sie Waren aus anderen Ländern nach Deutschland bringen. Damit haben auch die Kontrollen an der Grenze zu tun. „Dabei wird unter anderem darauf geachtet, dass keine ­verbotenen oder gefälschten, also nachgemachten Sachen nach Deutschland kommen“, erklärt Frau Bier. Die werden beschlagnahmt.

Was darf man nicht über Grenzen bringen?

„Man darf zum Beispiel nicht einfach Drogen oder Waffen über die Grenze bringen. Es gibt auch Tiere oder Pflanzen, die ganz selten oder vom Aussterben bedroht sind, und die deswegen geschützt sind“, sagt Bier. Hier helfen auch Zollhunde beim Aufspüren. Oft schmuggeln Leute verbotene Dinge, um damit Geld zu verdienen. Das können etwa Fälschungen wie nachgemachtes Spielzeug sein. Das sei aber oft so schlecht gemacht.

Weser Kurier 05.05.2021

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