Wer klopft denn da?

Ein fleißiger Baumbewohner

Ein Schwarzspecht schaut aus seiner Baumhöhle.
Ein Schwarzspecht schaut aus seiner Baumhöhle

INSA SANDERS

Heidmühlen. Tock tock tock: Wenn du im Wald dieses Geräusch hörst, dann schau mal nach oben. Vielleicht entdeckst du einen Specht: Der hämmert mit seinem Schnabel Löcher ins Holz.

Viele Schwarzspechte zimmern sich zum Beispiel so ihre Bruthöhlen. In der Höhle im Baumstamm legt das Weibchen dann die Eier ab. Nach etwa zwei Wochen schlüpft der Nachwuchs. Meistens bleiben die kleinen Spechte dann noch etwa vier weitere Wochen im Nest.

Braucht der Schwarzspecht seine Höhle nicht mehr, ziehen Nachmieter ein. Das können andere Vögel sein. Aber auch Baummarder oder Siebenschläfer freuen sich über die große Behausung des Schwarzspechts.

Ganz schwarz ist der Schwarzspecht übrigens nicht. Das Männchen trägt auf dem Kopf einen roten Streifen. Beim Weibchen ist es ein roter Fleck im Nacken. Schwarzspechte sind die größten Spechte, die du bei uns sehen kannst. Sie sind etwas kleiner als eine Rabenkrähe.

Weser Kurier 25.04

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