Von Schule zu Schule anders

CDU-Chef für einheitliche Regeln

Berlin. Wie soll man da eigentlich den Überblick behalten? Mal sind die Schulen auf, dann wieder zu. Einige Kinder lernen von zu Hause, andere sitzen im Klassenzimmer. Und warum ist das eigentlich nicht in ganz Deutschland gleich?

Das liegt daran, dass Deutschland nicht nur von der Bundesregierung in Berlin regiert wird. Der Bund teilt seine Macht mit den 16 Bundesländern. Die Regierungen der Bundesländer beschließen einige Dinge in ihrem Bundesland selbst. Sie entscheiden zum Beispiel, wenn es um das Thema Schulen geht. Deswegen gelten etwa im Bundesland Bayern teilweise andere Regeln als im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Diese Aufteilung wird Föderalismus genannt.

Der Chef der Partei CDU, Armin Laschet, findet aber, dass es in der Corona-Krise eine einheitliche Lösung für alle Schulen geben sollte. Also: Die gleichen Regeln überall. Er sagte: „Ich wünsche mir, dass alles, was wir in den kommenden Wochen tun, möglichst bundeseinheitlich erfolgt. Das ist auch in Schulfragen möglich.“ Die Bundesländer sollten sich aber weiterhin selbst dafür entscheiden.

Wie es nach den Osterferien weitergeht? Das sei noch nicht klar. Armin Laschet findet, es müsse unbedingt eine Testpflicht geben. „Jedes Kind, das in die Schule kommt, muss getestet werden. Das ist die Voraussetzung, um einen sicheren Schulunterricht zu erteilen“, sagte er.

Weser Kurier 04.04.21

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