Flocken-Chips aus Algen

Maarten und Johannes Heins züchten die Pflanzen

Maarten Heins prüft, ob die grüne Algenpaste schon getrocknet ist. Er ist Landwirtschaftsmeister und züchtet Algen.
Maarten Heins prüft, ob die grüne Algenpaste schon getrocknet ist. Er ist Landwirtschaftsmeister und züchtet Algen.

HELMUT REUTERUND SILKE SULLIVAN

Rockstedt. In dem Gewächshaus sind 18 Wasserbecken untergebracht. Doch die Becken sind nicht zum Schwimmen gedacht. Das Wasser darin ist satt-grün. Maarten Heins und sein Vater Johannes züchten in Rockstedt in Niedersachsen Algen in dem Becken.

Genauer gesagt: Mikroalgen. Das sind winzig kleine Algen, die man mit bloßem Auge nicht sieht. Die Algen-Art, die Familie Heins züchtet, packen sich manche Menschen etwa gern ins Essen oder in Getränke.

Mikroalgen – Nahrungsmittel der Zukunft

Weil die Algen so klein sind, benutzen Maarten und Johannes Heins für die Ernte eine spezielle Ansaugpumpe. Dabei wird das Wasser durch einen feinen Filter gespült. Die Algenmasse setzt sich dann ab und tropft als grüne Paste in einen Behälter. Die Paste wird anschließend auf Blechen in einem sehr warmen Raum getrocknet. Daraus werden harte Flocken-Chips, die salzig schmecken.

WESER-KURIER 26.02.21

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