Vögel in Gefahr

Auf einer Insel im Atlantik fressen Mäuse die Eier

Gough Island. Tausende Kilometer von uns entfernt im Atlantischen Ozean zwischen Südamerika und Südafrika: Da liegt die Gough-Insel. Raue Winde wehen dort und häufig regnet es. Das klingt ungemütlich. Für viele Seevögel aber ist die Insel ein beliebter Nistplatz. Doch die Vögel dort sind in Gefahr. Denn ihnen machen Mäuse zu schaffen. Sie fressen die Eier der Vögel.

Dies ist ein Küken der Unterart des Kleinen Entensturmvogels.
Dies ist ein Küken der Unterart des Kleinen Entensturmvogels.

Darunter sind auch seltene Vögel, wie zum Beispiel eine Unterart des Kleinen Entensturmvogels. Der brütet in Höhlen und ist nachts aktiv. In diesem Jahr haben Mäuse wieder sehr viele Nester dieser Tiere geplündert, teilten Vogel-Schützer aus Großbritannien am Mittwoch mit. Die Tiere seien vom Aussterben bedroht. Die Vogel-Schützer fordern deswegen, dass schnell etwas gegen die Mäuse auf Gough getan wird.

Atlantischer Gelbschnabelalbatros | Noch brüten Millionen Seevögel auf Gough, doch die einstige Vielzahl ist Vergangenheit: Mäuse fressen jedes Jahr Millionen Eier und Küken. © BEN DILLEY, UNIVERSITY OF CAPE TOWN (AUSSCHNITT)

Vor langer Zeit gab es auf der Insel Gough noch keine Mäuse, die den Vögeln gefährlich werden konnten. Sie wurden vor rund 200 Jahren auf den Schiffen von Walfängern mit in das abgelegene Gebiet gebracht.

Weser Kurierv21.02.21

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